Ev. - luth. Kirchengemeinde Schönemoor
Ev. - luth. Kirchengemeinde Schönemoor

Die Innenausstattung

Im Kinderhaus vom Eingang aus gesehen links sind Gedenktafeln für die Opfer des 2. Weltkrieges zu sehen. Gegenüber steht an der Wand die Grabdeckplatte Pastor Diederich von Linderns (1632-92), die früher im Chorraum auf dem Fußboden über seinem Grab lag.

Beim Betreten des Innenraumes fallen sofort die mittelalterlich anmutenden Malereien in den Kreuzrippengewölben auf. Zu sehen sind Bänder, die die Gewölbe betonen, stilisierte Lilien, die für die Reinheit der Namenspatronin Katharina oder als Pilgermarken stehen könnten, dazu auch Kreisornamente und verschiedene bildhafte Darstellungen.

 

 

An der Wand zum Altarraum kann man die Überreste einer gemalten Engelsfigur erkennen.

In ihrer Nähe links unten an der Nordmauer gibt es eine Ausbuchtung in der Mauer. Einer Legende nach war dort der Aus- und Eingang der Zwerge, die unbemerkt beim Kirchbau halfen.

 

Gegenüber, im Bogen, der in den Altarraum führt, gibt es noch die Überreste einer weiteren Darstellung der Katharina, die mit dem Rad, der Krone und einer Überschrift in einem Bogen dargestellt ist. Beim genauen Hinsehen sind auch die Augen noch zu sehen.

 

 

Das Bild mit dem gekreuzigten Christus, das heute über der Ausgangstür hängt, stammt vom Bremer Kunstmaler Funke und wurde in den 1830er Jahren erworben.

Der Einbau einer Orgel erfolgte erst 1866, vorher wurde mit Hilfe eines kräftigen Vorsängers gesungen.

Die zwei kleinen Wappenschilder an der Orgelempore zeigen die Wappen der Familien von Schaden und von Bardenfleth, die auf dem Gut Nutzhorn ansässig waren.

 

 

Eine Holztafel neben der Kanzel ist der obere Teil eines Stuhls, aus der selben Zeit. Auf ihm steht “Dei Verbum Loquor” (“Gottes Wort verkündige ich”).  DVL sind die Initialen Diederich von Linderns.

In der Nische neben dem Taufbecken, die mit einer Gittertür versehen ist, wird früher das Abendmahlsgeschirr gestanden haben.

Auf dem Altar stehen von Weihnachten bis zum Trinitatisfest zwei Messingleuchter von 1692, die von der Familie von Lindern gestiftet wurden.

Der gemauerte Altar stammt aus den Jahren 1933/34.

Hinter dem Alter ist eine Kreuzigungsgruppe zu sehen.

 

Die Kreisornamente, die an vielen Stellen in der Kirche zu sehen sind, erinnern an das Rad, mit dem Katharina abgebildet wird.

Links vom Altar ist eine Kreuzigungsgruppe dargestellt.

Die Malereien wurden in den 1930er Jahren von Kirchenmaler Oetken freigelegt und teilweise nach seinen eigenen Vorstellungen restauriert. Darstellungen des jüngsten Gerichts im Chor und eines Christophorusacute über der Kanzel sind später wieder übertüncht worden.

 

Hinter dem Altar befinden sich zwei Holztüren, deren ursprünglicher Zweck nicht mehr bekannt ist.

Bei einer Kirchenführung für den Kindergarten fragte ein Kind: Wohnt da drin Gott?

Im Chor ist eine Darstellung der Hl. Katharina mit drei weiteren Personen zu sehen, vielleicht sind es drei von den Philosophen, die sie zum christlichen Glauben bekehrte. In der Hand trägt sie das Rad und das Schwert.